Erektile Dysfunktion als Warnsignal

Erektile Dysfunktion Warnung

Der Mann ist immer stark, nie krank und vor allem kann er immer. Aber plötzlich kann er nicht mehr. Verweilt er über einen Zeitraum von 6 Monaten in diesem Zustand, spricht man vor erektiler Dysfunktion. Das ist den meisten Männern dann sehr peinlich und deshalb geht Mann auch nicht zum Arzt. Aber was viele Männer nicht wissen ist, dass die erektile Dysfunktion ein Warnsignal für noch wesentlich schlimmere Erkrankungen sein kann. Wem dieser Zusammenhang mit der erektilen Dysfunktion nicht klar ist, sollte gleich weiterlesen.

Warum die Potenz ein Frühwarnsystem ist

Im Penis sorgen feine Blutgefäße dafür, dass man eine Erektion bekommt. Leidet man z. B. an Bluthochdruck, erhöhten Zuckerwerten, einem zu hohen Cholesterinspiegel und ist man bauchlastig fettleibig, trifft es die Blutgefäße im Penis meist als erstes. Es sind also nicht die Beine oder das Herz, die zuerst von Durchblutungsstörungen betroffen sind. Das die erektile Dysfunktion ein erstes und ernstes Warnsignal für Herz- und Kreislauferkrankungen ist, haben in den letzten Jahrzehnten viele medizinische Studien nachgewiesen.

Studien zu Erektionsproblemen als Warnsignal

Die erektile Dysfunktion ist bei 70 % aller Männer, bei denen später eine koronare Herzerkrankung auftritt, Vorläufer dieser Erkrankungen gewesen. Gerade bei Männern im Alter von 40 bis 50 Jahren ist dieser Zusammenhang klar zu erkennen.

Zwei bis drei Jahre vor dem Auftreten von Brustschmerzen, insbesondere bei körperlicher oder seelischer Belastung, und fünf Jahre vor einem Herzinfarkt oder Schlaganfall haben die Betroffenen eine erektile Dysfunktion an sich beobachten können. Wenn man im Wissen dieser Tatsache die Zeit nutzt und die vorgenannten Risikofaktoren abstellt, wie z. B. das Rauchen aufgibt, kann man diese Krankheiten hinausschieben oder sogar insgesamt vermeiden. Daneben wird man sicherlich auch seine erektile Dysfunktion wieder in Ordnung bringen können.

Ebenfalls wird bei 40 % der Patienten, bei denen eine erektile Dysfunktion diagnostiziert wird, später auch eine Verengung der Herzkranzgefäße entdeckt. Eine bisher unbekannt gebliebene Diabetes Typ-2 Erkrankung oder eine Vorstufe derselben wird bei 10 bis 15 % der Männer diagnostiziert, die vorher an einer erektilen Dysfunktion litten. Wie man also anhand dieser Beispiele unschwer erkennen kann, ist es möglich durch erektile Dysfunktion eine schwerere Krankheit vorzeitig zu erkennen, und so zu behandeln.

Erektile Dysfunktion kann Leben retten

Die erektile Dysfunktion kann also Symptom oder Nebeneffekt vieler Erkrankungen sein. Und das nicht nur bei so weit verbreiteten Krankheiten wie, Schilddrüsenüber- und -unterfunktion, Bluthochdruck, hormonellen Störungen, Störungen des Fettstoffwechsel oder Schlafapnoe, sondern Sie kann Krankheiten wie z. B. die Multisystematrophie (MSA) anzeigen.

Wenn Sie eine erektile Dysfunktion an sich fest stellen, nehmen Sie dies nicht auf die leichte Schulter. Suchen Sie schleunigst einen Arzt auf, auch wenn man dies als peinlich empfindet, denn dies könnte Ihr Leben retten oder zumindest verlängern. Und wenn Sie an einen Mediziner geraten, der Ihnen statt der Ursache für die Impotenz nachzugehen, nur ein Potenzmittel verschreibt, suchen Sie sich schleunigst einen anderen. Die Potenzmittel lindern zwar die erektile Dysfunktion, helfen aber nicht die tatsächliche Ursache zu heilen.

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