Impotenz: Ursachen und Lösungen

Als Impotenz wird beim Mann die Schwierigkeit bezeichnet, eine Erektion lange genug für den Akt aufrecht zu erhalten. Entweder treten beim Vorspiel Erektionsprobleme auf und der betroffene Mann kann die Erektion nicht lange genug halten, oder es kommt gar nicht erst dazu und das Glied bleibt trotz Erregung schlaff. Woher die Potenzprobleme rühren, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab: So sind beispielsweise ältere Männer grundsätzlich anfälliger als junge. Es kann allerdings auch diese treffen, meist handelt es sich dabei um einen Ursachenkomplex aus psychischen und körperlichen Gründen.

Welche Rolle spielt der Lebenswandel bei Impotenz?

Erektionsprobleme können schon durch den Lebensstil des Mannes zum Thema werden. Wer seinem Körper durch Giftstoffe wie Alkohol oder Nikotin schadet, wird einen Rückgang der Potenz bemerken. Allerdings machen sich dadurch bedingte Erektionsstörungen erst mit der Zeit bemerkbar, meist im höheren Alter. Von größerer Bedeutung am Lebenswandel sind daher die Stressfaktoren. Wer viel mit Stress im Alltag zu kämpfen hat, nimmt ihn mit nach Hause und kann ihn oft nicht einmal abends im Bett vergessen. Psychische Probleme wie Depressionen, Versagensängste oder andere Zustände können ebenfalls zu einer kurzzeitigen Impotenz führen.

Die körperliche Ursache für Impotenz

Erektionsstörungen haben neben den psychischen Auslösern natürlich auch eine konkrete körperliche Ursache. Der Körper des erregten Mannes schüttet zunächst den Botenstoff cGMP aus. Dieser sorgt im Glied dafür, dass es sich aufstellt – die Erektion bleibt so lange erhalten, wie sie für den Akt bestehen muss. Allerdings wäre eine permanente Erektion schädlich für den Körper des Mannes, da sie das Gewebe zu stark beanspruchen würde. Daher wird bei nachlassender Erregung das Enzym PDE-5 ausgeschüttet, dass das cGMP spaltet und so dafür sorgt, dass das Glied wieder erschlaffen kann. Bei Männern die unter Impotenz oder regelmäßigen Erektionsstörungen leiden wird PDE-5 allerdings zu früh ausgeschüttet, es kommt zu keiner ausreichenden Erektion.

Der Ursachenkomplex

In den meisten Fällen rühren Potenzprobleme von mehreren Ursachen her, die gleichzeitig auf den Mann einwirken. Zunächst ist eine psychische Ursache gegeben – beispielsweise Stress im Beruf, der Tod eines Familienmitgliedes, Streit mit einem wichtigen Menschen in seinem Leben. Dies löst die körperlichen Voraussetzungen erst aus. In selteneren Fällen liegt es auch nur am körperlichen Prozess, einen psychischen Grund für die Impotenz gibt es nicht. In Glücksfällen handelt es sich nur um vorübergehende Erektionsprobleme, die zusammen mit dem psychischen Grund wieder verschwinden. In anderen Fällen sind die Gründe viel tiefliegender und haben noch nicht einmal direkt etwas mit dem Alltag zu tun.

Psychisch bedingte Potenzschwächen kann bereits durch ein einziges negatives Erlebnis entstehen. Wenn der Mann einmal keine Erektion bekommen konnte und nun die Angst hat, dass dies wieder passieren könnte, hindert dieser Leistungsdruck ihn daran eine Erektion zu erlangen. Die sexuelle Leistungsfähigkeit eines Mannes ist stark von seinem geistigen Befinden abhängig, so dass Druck bzw. Stress extrem negative Auswirkungen hat.

Können Potenzmittel bei Impotenz helfen?

Potenzmittel sind die ideale Lösung für jeden Mann, der unter Erektionsschwächen leidet – ob kurz- oder langfristig. Sie geben ihm neues Selbstbewusstsein und beweisen ihm, dass er seiner Partnerin durchaus befriedigenden Sex geben kann. Sie eignen sich zur dauerhaften Behandlung rein körperlicher Ursachen und überbrücken psychisch bedingte Potenzstörungen, bis sie verschwinden. Psychisch bedingte erektile Dysfunktion verschwindet meist binnen kurzer Zeit, da das Potenzmittel den Teufelskreis der Versagensangst durchbricht.

Auch wenn es im Zeitalter des Internets sehr einfach ist, Potenzmittel ohne Rezept zu erhalten, und man so seine Impotenz kurzfristig behandeln kann, raten wir dringend davon ab ohne ärztliche Diagnose ein solches Medikament einzunehmen. Bei den bekannten Produkten wie Viagra, Cialis und Levitra handelt es sich zwar im Volksmund um sogenannte Lifestyle-Medikamente, dass bedeutet aber nicht, dass sie völlig ungefährlich sind.

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