Diese Medikamente machen impotent

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Wer bis jetzt geglaubt hat, dass Impotenz nur durch körperliche Probleme auftreten kann, liegt falsch. Besser als erektile Dysfunktion (ED) bekannt, tritt sie etwa bei jedem zehnten Mann auf. Es beschreibt das Unvermögen eine Erektion zu bekommen oder eine für die Dauer des Geschlechtsverkehrs erhalten zu können. Neben den bekannteren Ursachen wie Diabetes, Übergewicht oder Rauchen sind auch häufig psychische Probleme Auslöser für die Erektionsschwäche. Viele der betroffenen Männer klagen dabei über Depressionen, Stress oder Ermüdungserscheinungen. Dabei stellt sich heraus, dass die erektile Dysfunktion auch oft durch unbewusste Ängste verursacht wird.

Diagnose ist meist überaus komplex

Insbesondere sind jene Männer betroffen, die versuchen ihre Partnerin zu schwängern und somit unter hohem Druck stehen. Nun meinen Ärzte jedoch, dass Schmerzmittel ebenfalls eine negative Auswirkung auf die Libido, also den Sexualtrieb, haben könnten: Laut einer amerikanischen Studie, kommt es bei 35 Prozent von Männern, die fünfmal in der Woche 3 Schmerztabletten am Tag konsumieren, zu einer Schwäche der Libido. Dazu gehören auch Alltagsmedikamente wie Aspirin und blutdrucksenkende Arzneimittel.

Impotenz kann allerdings auch ein Warnsignal für körperliche Probleme sein. Obwohl beispielsweise Schmerzmittel häufig die Ursache langfristiger Erektionsproblemen sind, sollten Sie nichtsdestotrotz einen Arzt aufsuchen um schwerwiegende Krankheiten wie etwa Multipler Sklerose ausschließen zu können.

Behandlungsmöglichkeiten von Potenzproblemen

Die passende Behandlung ist für jeden Mann unterschiedlich. Die hängt nämlich ganz von der Ursache ab. Der erste Schritt ist deswegen, einen Arzt aufsuchen und mit dem die bestehenden Erektionsprobleme besprechen. Auch wenn es vielen schwer fällt, den Mut für einen Besuch zum Arzt aufzubringen, ist es wichtig mit einem Mediziner über langfristige Probleme zu reden. Denn in seltenen Fällen können erhebliche gesundheitliche Probleme Grund der Impotenz sein.

Am besten lässt man sich vom Hausarzt oder einem qualifizierten Fachmediziner beraten. Hier wird der Mann meist auf körperliche Ursachen getestet und über mögliche Behandlungen informiert. Gegebenenfalls wird ein geeigneter Therapeut in Betracht gezogen, da die Ursachen auch psychische Hintergründe haben können. Stress und Depressionen dominieren dabei die Liste. Eine weitere Möglichkeit ist es, mit dem Partner über das Problem zu sprechen oder Sexualberatung aufzusuchen.

Potenzfördernde Medikamente im Trend

In den vergangenen zehn Jahren sind immer mehr neue Medikamente auf den Markt gekommen. Die Tabletten werden in der Regel oral eingenommen und sorgen dafür, dass der Mann eine Erektion bekommen und / oder für die Dauer des Sexualverkehrs erhalten kann. Diese Potenzmittel wirken für die Mehrheit der betroffenen Männer, größtenteils unabhängig der Ursache. Allerdings können diese Arzneimittel nicht jedem mit Erektionsstörungen helfen. Einige können sogar gefährliche Nebenwirkungen haben.

Beispiel Viagra: Hier gibt es einige Nebenwirkungen die schwerwiegende Folgen für den männlichen Körper haben können. Dazu gehören Bluthochdruck, Sehstörungen, Muskelkrämpfe sowie das Risiko des Priapismus. Besser bekannt als „Dauer-Erektion“ ist diese nicht nur extremst schmerzhaft sondern kann bereits nach wenigen Stunden das Gewebe des Penis schwer verletzen und zur einer dauerhaften Impotenz führen. Laut Studien erlitt bis jetzt jeder zehnte Verbraucher mindestens eine ernstere Nebenwirkung – selbst bei normaler Dosierung.

Aus diesem Grund werden immer wieder neue Behandlungen ausprobiert wie etwa mechanische Hilfsmittel. Vakuumpumpen, also Penispumpen, sind mitunter die häufigst verwendeten Geräte zur Potenzsteigerung; auch wenn ihre Beliebtheit seit der Erfindung Viagras deutlich nachgelassen hat. Außerdem sind neuartige Medikamente, wie intraurethrale Tabletten oder Injektionsmittel für den Penis, im Gebrauch. Der Arzt sollte in der Lage sein, die beste Behandlungsoption vorzuschlagen.

Medikamente die impotent machen können

Hier sind einige Beispiele an Medikamenten, die zur Impotenz führen könnten:

  • Medikamente gegen Depressionen (Antidepressiva)
  • Medikamente zur Bekämpfung von Epilepsie (Antiepileptiker)
  • Blutdrucksenkende Arzneimittel (Antihypertensiva)
  • Cholesterin-Senker
  • Medikamente gegen psychische Erkrankungen (Psychopharmaka)
  • Schlafmittel (Hypnotika)
  • Beruhigungsmittel (Sedativa)
  • Schmerzmittel (Analgetika)
  • Cortison
  • Medikamente gegen Diabetes (Antidiabetika)
  • Medikamente gegen Rheuma, Gicht oder Arthritis
  • Mittel gegen Störungen der Blasenfunktion
  • Medikamente gegen schwerwiegende gesundheitliche Erkrankungen wie Krebs, Magen- oder Darmerkrankungen
  • Mittel gegen Schmerzen und Entzündungen in den Gelenken (NSAR / NAIDs)

Diese Liste beinhaltet nur einige der angeblich problematischen Medikamente. Für genauere Informationen sollte der Hausarzt oder ausgebildete Fachmediziner aufgesucht werden. Der kann mit Untersuchungen feststellen, ob ein Arzneimittel dem Körper schadet oder nicht; denn jeder reagiert unterschiedlich auf die Inhaltsstoffe vieler Medikamente.

Vorbeugung ist die beste Medizin

Um das Risiko zu verringern, hilft es mit dem Rauchen aufzuhören, exzessiven Alkoholkonsum einzustellen und auf eine gesunde Ernährung zu achten. Regelmäßiger Sport hilft dem Körper fit zu bleiben während die Muskeln gestärkt werden. Man darf außerdem nicht vergessen, Zeit für Entspannungspausen freizuhalten sowie sich oft auszuruhen um jegliche Stresssituationen bewältigen zu können. Denn psychische Faktoren sind neben gesundheitlichen Faktoren, die mitunter häufigsten Ursachen für Impotenz.

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