Potenzstörungen durch falsche Ernährung

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Für Potenzstörungen gibt es viele Ursachen: Zu wenig Bewegung, Arterienverkalkung, Gendefekte oder auch psychische Belastungen. Der Gang zum Facharzt bringt Klarheit. Der behandelnde Mediziner kann eine Reihe von Untersuchungen und Tests durchführen und die Ursache für die Erektionsstörungen schnell herausfinden. Geeignete Therapien setzen an diesen Verursachern an und entlasten dadurch den Organismus. Handelt es sich um psychische Probleme, helfen Gespräche und Analysen, gegebenenfalls auch mit dem betroffenen Partner des an Impotenz leidenden Mannes. Alle diese Ursachen und die dazugehörigen Lösungen müssen freilich unter Begleitung von Medizinern oder Psychiatern bewältigt werden.

Natürlich ist die Potenz abhängig von der Ernährung

Ist Fett ein Potenzkiller?

Ein wenig beachteter Faktor für eine gesunde Potenz ist hingegen die Ernährung. Generell ist es eine Binsenwahrheit, dass Ernährung und kulinarischer Lebensstil Einfluss auf die Gesundheit haben, der Bezug zur Potenz ist jedoch relativ neu. Und der betroffene Mann kann diesbezüglich selbst aktiv werden, ohne größere medizinische Eingriffe oder Verfahren.

So wurde kürzlich wissenschaftlich nachgewiesen, dass besonders fettige Nahrung, Erektionsprobleme hervorrufen kann. Das klingt auf der einen Seite unglaublich, hat doch der Mensch im Laufe seiner Evolution sich vorrangig von Fleisch ernährt. Vegetarismus ist vielen Männern ein Graus, was gewiss auch seine Berechtigung hat. Der Mensch ist Allesfresser, Fleisch gehört zu seinen Hauptnahrungsmitteln.

Potenzstörungen und Übergewicht

Anders betrachtet erscheint die Erkenntnis wiederum nachvollziehbar, gelten doch schließlich fettige Speisen als Verursacher von Arteriosklerose, die selbstverständlich auch die Blutbahnen im Penis betreffen kann. Und die Statistik beweist es. Überproportional sind von Potenzstörungen vor allem Männern mit einem hohen Übergewicht betroffen. Im Gegensatz zu ihren Geschlechtsgenossen mit normaler Konstitution haben sie oftmals große Probleme, eine Erektion zu bekommen.

Fettreiches Essen verursacht demzufolge auch hohe Blutfettwerte, Bluthochdruck und die bereits erwähnte Arterienverkalkung sind die Folge. Eine solche krankhafte Veränderung der Arterien lässt das Blut langsamer fließen und auch im Penis selbst werden die Schwellkörper dadurch ihrer eigentlichen Funktion beraubt. So leidet die Potenz unter der Schwäche des Gaumens, wie zumeist auch der Rest des Körpers.

Bewusst essen und abnehmen für die Potenz

Gut für die Gesundheit, gut für die Potenz

Deshalb gilt für Betroffene die Devise: Bewusst essen und abnehmen! Diäten sind sinnvoll und sorgen für eine willkommene Entlastung. Die bisherigen Essgewohnheiten müssen auf leichte, bekömmliche Kost umgestellt werden. Ausgewogene Ernährung, abwechslungsreich, mit wenig Kalorien und den richtigen Fetten, verbessert dann auch die Erektionsfähigkeit des Mannes. Vor allem Ballaststoffe, enthalten etwa im Vollkornbrot, verbessern die Aussichten auf guten Sex ungemein, fettarme Fleischsorten wie Hühnchen oder auch bekömmlicher Fisch sollten die fettige Wurst ersetzen. Dadurch schützt sich Mann auch vor viel gefährlicheren Erkrankungen wie Diabetes oder Herzinfarkten. Verkalkte Arterien verursachen zudem Schlaganfälle, in deren Folgen Patienten nicht selten sterben oder gelähmt bleiben.

Diabetes und Potenzprobleme

Diabetes mellitus, sehr häufig bei Übergewichtigen zu beobachten, stellt eine Fehlfunktion im Stoffwechsel dar, wodurch der Blutzuckerspiegel rasant und ungesund ansteigt. Dadurch werden die Gefäße und Nervenbahnen ungemein belastet, was wiederum auf das Schwellkörpergewebe im Penis Einfluss nimmt. Erektile Dysfunktion bzw. Potenzschwächen sind die unangenehme Folge. Die übermäßige Aufnahme von Zucker, der in den geliebten Süßigkeiten steckt, verursacht diese Fehlfunktion und zwingt den Patienten, aufwendige Infusionen und Behandlungen aufzunehmen.

Ausgewogene Ernährung zur Vorbeugung

Männer sollten Sport treiben und ihren Lebensmitteleinkauf bewußter gestalten, gern unter Zuhilfenahme des Partners. Gemeinsames und bewußtes Kochen ermöglicht eine gesunde, nachhaltige Ernährung und kann, ganz nebenbei, auch eine erotische Wirkung entfalten, deren Störung durch Erektionsprobleme des Mannes ausgeschlossen wird.

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