PDE-5-Hemmer: Wie wirken diese Potenzmittel?

Die Härte und Dauer einer Erektion ist abhängig vom Blutabfluss und Blutzufluss in den Schwellkörpern des Gliedes. Ringförmige Muskeln sorgen durch eine Anspannung im nicht erigierten Zustand dafür, dass die Gefäße verschlossen bleiben. Bei sexueller Erregung wird cGMP (zyklisches Guanosinmonophosphat) gebildet, wodurch sich die Muskeln entspannen und einen Blutzustrom ermöglichen. Der Gegenspieler von cGMP ist das Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE-5), das das cGMP spaltet und so abbaut. PDE-5-Hemmer blockieren PDE-5 und verhelfen somit auch bei sehr kleinen Mengen an cGMP zu einer anständigen und andauernden Erektion. Seit der Markteinführung des Potenzmittels Sildenafil im Jahre 1998, gehören PDE-5-Hemmer zur beliebtesten Therapieoption bei Impotenz.

Wie wirken PDE-5-Hemmer im Detail?

Leidet man unter erektiler Dysfunktion, umgangssprachlich Impotenz, bedeutet das, dass sich sogar bei sexueller Erregung nur sehr wenig Blut in den Schwellkörpern des Penis befindet. Somit kommt es nicht zu einer für den Geschlechtsverkehr ausreichenden Erektion. Die Ursache für das fehlende Blut ist die andauernd angespannte ringförmige Gefäßmuskulatur im Penis.

Bei einem gesunden Mann kommt es bei sexueller Erregung zu einer Ausschüttung von cGMP. Dieser Botenstoff lässt die Muskeln entspannen, wodurch Blut ungehindert in den Penis einströmen kann. Eine harte und andauernde Erektion entsteht. Um das Gewebe zu schützen, darf die Erektion nicht zu lange anhalten. Aus diesem Grund schüttet der Körper Phosphodiesterase-5 (PDE-5) aus. PDE-5 baut das cGMP wieder ab.

Genau an dieser Stelle setzen PDE-5-Hemmer an, denn sie schalten den Gegenspieler des cGMP aus. PDE-5-Hemmer verhelfen nicht zu einer Dauererektion, sondern unterstützen einfach den Prozess eine Erektion zu bekommen. Ohne Gegenspieler genügt bereits eine kleine Menge an cGMP um eine Erektion entstehen zu lassen.

Für welche Männer eignen sich PDE-5-Hemmer?

Natürlich helfen auch PDE-5-Hemmer nicht jedem Mann, aber durchschnittlich 80% der Männer sprechen auf diesen Wirkmechanismus an. Sogar bei psychosomatischen Erektionsproblemen verwendet man heutzutage Medikamente dieser Klassifizierung, denn sie geben dem betroffenen Mann neues Selbstvertrauen, so dass nach kurzer Zeit das Mittel abgesetzt werden kann.

Männer, welche nitrathaltige Medikament einnehmen, müssen auf PDE-5-Hemmer wie Viagra, Cialis und Levitra verzichten, da es zu extremen Wechselwirkungen kommen kann. Auch Männer mit Leberinsuffizienz oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen können nicht zu einem solchen Potenzmittel greifen. Dies ist nur einer der Gründe wieso Viagra rezeptpflichtig ist. Wenn Sie trotzdem Viagra rezeptfrei online bestellen, sollten Sie den Arztbesuch unter keinen Umständen entfallen lassen und auch nur bei zuverlässigen Online-Apotheken zuschlagen.

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