Drogen als Aphrodisiaka

Unsere Vorfahren experimentierten schon mit verschiedenen Aphrodisiaka. Die Geschichte der Aphrodisiaka ist so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst. Dabei entdeckte man Pflanzen, welche neben einer aphrodisierenden Wirkung auf den Menschen, auch einen Rauschzustand auslösten. Viele Drogen haben einen solchen Effekt auf den Menschen, da sie in der Regel entspannen, auflockern und die Hemmschwelle herabsetzen. Ein Großteil der psychosomatischen Erektionsprobleme ließe sich hiermit also gut therapieren, unglücklicherweise sind die meisten dieser Mittel in der westlichen Welt aber nicht legal.

Alkohol – Das weitverbreitetste Aphrodisiakum überhaupt

Damit haben wohl die meisten Menschen bereits ausreichende Erfahrungen gemacht. Trinkt man Alkohol in Maßen kann es überaus lustfördernd sein, aufgrund einer Senkung der Hemmschwelle und der merklichen Entspannung. Allerdings ist beim Genuss von Alkohol als Aphrodisiaka die Promillegrenze penibel einzuhalten, denn werden die 0,5 Promille überschritten, geht es mit der Erektionsfähigkeit rasant bergab.

Cannabis – Die Intensität wird erhöht

Auch Cannabis ist ein nicht zu verachtendes Aphrodisiakum, welches den Sex zu einem wahren Erlebnis machen kann. Vergessen Sie jedoch nicht, dass dieses Mittel in Deutschland und vielen europäischen Ländern illegal ist. Wie Alkohol senkt es die Hemmschwelle, aber sorgt zusätzlich für eine Intensivierung sexueller Erlebnisse.

Hier gilt es wiederum die richtige Dosierung zu finden, da bei einem übertriebenen Genuss mit Sicherheit kein Geschlechtsverkehr mehr stattfindet. Außerdem ist die Wirkung stark abhängig von den generellen Konsumgewohnheiten. Ansonsten kann Cannabis aber als ein sehr effektives Aphrodisiakum eingesetzt und gebraucht werden.

Opium und Kokain – Steigerung der sexuellen Lust

Vorab sollte eines bemerkt werden, beide Drogen besitzen ein starkes Suchtpotenzial und sind illegal. Diese Drogen steigern nicht nur kurzfristig die Libido, sondern intensivieren auch alles Wahrgenommene. Werden diese Drogen aber regelmäßig benutzt, kann dieser Effekt nachlassen und es wird eine immer höhere Dosis benötigt. Finger weg!

Poppers – Die Sexdroge

Poppers gelten als die Sexdroge und sind nur auf Rezept zu bekommen. Bei Poppers handelt es sich um eine chemische Mixtur, die bei falscher Anwendung außerordentlich negative Auswirkungen auf die Gesundheiten haben kann. Sie bestehen aus Butylnitrit, Amylnitrit und anderen Zusätzen. Poppers werden inhaliert, meist aus einer Flasche heraus, und dürfen keinesfalls getrunken werden.

Der Rausch selbst ist relativ kurz mit einer Wirkdauer von ca. 5 Minuten. Diese 5 Minuten haben aber in sich, denn ein Gefühl von Wärme, Schwindel und Herzklopfen durchströmt den Körper. Das Schmerzempfinden wird signifikant vermindert, Hemmungen werden abgebaut und jede Wahrnehmung ist wesentlich intensiver.

Wenn man die Nebenwirkungen jedoch betracht, sind Poppers als Aphrodisiakum ein vollkommener Fehlschlag. Es kommt in manchen Fällen zu einem so starken Blutdruckabfall, dass das Gehirn nicht ausreichend mit Blut versorgt wird. Man verliert das Bewusstsein und es kann zu Schädigungen des Gehirns kommen. Bei einer Überdosis wurden Symptome wie bei einem Schlaganfall beobachtet. Sogar dauerhafte Lähmungen sind in dieser Situation keine Seltenheit.

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