Kräuter als Aphrodisiaka

Schon seit Anbeginn der Menschheit wurde die Heilkraft bestimmter Kräuter untersucht und dokumentiert. Vor allem in den letzten Jahren kommen diese Heilkräuter wieder immer mehr “in Mode”. Aber Kräuter haben noch weitere verblüffende Wirkungen auf den menschlichen Körper. Einige dieser Pflanzen steigern die sexuelle Lust und eignen sich sogar zur Potenzsteigerung. Diese natürlichen Aphrodisiaka waren überwiegend bereits in der Antike bzw. im Mittelalter bekannt. Das Wissen um diese Gewächse wurde zum Teil durch Geschichten, Mythen und Sagen über die Jahrtausende überliefert.

Bekanntesten Kräuter-Aphrodisiaka

Zu den bekanntesten Kräuter, die auch heutzutage viel verwendet werden, gehören Anis und Fenchel sowie Vanille, Knoblauch, Vanille und Petersilie. Im Mittelalter war Vanille in Klöstern generell verboten, da es scheinbar zur Unkeuschheit verführte. Petersilie kam schon in der “Odyssee” von Homer zum Einsatz, als die Nymphen Odysseus und seine Mannen verführen wollten. Nach neuesten Erkenntnissen ist dies auch nicht abwegig, denn Petersilie enthält ein bestimmtes ätherisches Öl namens Apiol, welches auf Männer potenzsteigernd wirkt.

Ein wichtiger Faktor bei der Lust ist der Geruch, daher ist es kein Wunder, dass besonders intensiv duftende Kräuter und Pflanzen als luststeigernd gelten. Beispiele hierfür sind Muskatnuss, Fenchel und Vanille. Sie beinhalten den Wirkstoff Estragol, welcher auch in Anis, Zitronengras und Basilikum zu finden ist.

Scharf macht scharf

Nicht wirklich neu: Scharfes Essen steigert die Lust. Der Blutdruck wird gesteigert (bessere Durchblutung), der sanfte Schmerz und das starke Aroma beeinflussen die Libido positiv. Chili und Pfeffer sind stolze Vertreter dieser Kategorie der lustfördernden Kräuter und Pflanzen.

Es muss aber nicht immer scharf sein. Ein äußerst exklusives Aphrodisiakum ist der Trüffel, den man in kaum einem normalen Haushalt vorfindet. Er ist voll von lebenswichtigen Mineralien und Proteinen. Was gesund für den Körper ist, hat auch seine Wirkung auf die Sexualität. Eine günstige Alternative ist Honig, der weit gesünder ist als die meisten Menschen annehmen.

Häufig kommt es weniger auf die richtige Dosis eines Aphrodisiakums an, als auf den Glauben an dessen Einfluss auf die Libido.

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