Levitra und Cialis im Vergleich

Viagra ist unangefochten das bekannteste und am meisten verkaufte Potenzmittel der Welt. Es war 1998 das erste Medikament seiner Sorte auf dem Markt. Doch seitdem hat sich einiges getan: Andere Pharmakonzerne haben die Bedeutung dieser Zielgruppe (Männer mit Erektions- und Impotenzproblemen) erkannt und ihrerseits dagegen Mittel entwickelt. Die zwei stärksten Konkurrenzprodukte zu Viagra sind Cialis und Levitra. Beide Medikamente haben ihre Stärken und Schwächen, sodass es darauf ankommt, wofür genau man die Arznei verwenden will: Plant man ein komplettes gemeinsames Wochenende mit seiner Frau oder Freundin, dann ist Cialis aufgrund seiner längeren Wirkdauer zu empfehlen. Soll es stattdessen eher nur ein Abend oder nur eine Nacht zu zweit sein, erfüllt Levitra diesen Zweck besser.

Wirkung von Levitra und Cialis im Vergleich

Von ihrer Wirkung auf den Körper her basieren Levitra und Cialis auf dem gleichen Mechanismus. Die in diesen Medikamenten enthaltenen Wirkstoffe gehören zu den
PDE5-Hemmstoffen. Die Stoffe dieser Gruppe sind dafür verantwortlich, das Enzym PDE5 davon abzuhalten, den Botenstoff cGMP abzubauen. CGMP sorgt vereinfacht gesagt dafür, dass sich die Blutgefäße im Penis und Genitalbereich ausweiten und somit mehr Blut dorthin fließen kann.

Wird das cGMP jedoch zu schnell abgebaut – wie es im Fall von Erektionsproblemen ist – verliert der Mann zu schnell seine Erektion, da das Blut aus diesem Bereich abfließt. Levitra und Cialis enthalten jeweils einen anderen Wirkstoff, der diesen Prozess verlangsamt bzw. blockiert, sodass die Blutzufuhr zum Penis hin verbessert wird und dadurch die Erektion gehalten werden kann.

Während Levitra den Wirkstoff Vardenafil enthält, enthält Cialis den Wirkstoff Tadalafil. Beide Stoffe führen dazu, dass der Penis besser durchblutet wird. Diese Wirkung tritt bei Cialis nach etwa 20 Minuten ein und hält bis zu 36 Stunden an. Bei Levitra tritt die Wirkung nach etwa 40 Minuten ein und hält durchschnittlich 8 Stunden an.

Nebenwirkungen im Vergleich

Neben dieser positiven Wirkung haben beide Medikamente auch Nebenwirkungen: Zu den Nebenwirkungen bei Cialis zählen vor allem Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen. Bei Levitra sind es Kopfschmerzen und Verdauungsstörungen. Es kommt im Allgemeinen häufiger bei Cialis zu Nebenwirkungen als bei Levitra.

Anwendungsbereich bringt die Entscheidung

Abschließend kann man also festhalten: Sowohl Levitra als auch Cialis sind ernstzunehmende Alternativen zu Viagra. Cialis besticht durch seine Wirkungsdauer von 36 Stunden, während Levitra durch weniger starke und weniger häufige Nebenwirkungen überzeugen kann. Es empfiehlt sich daher, das Medikament den eigenen Bedürfnissen anzupassen: Für ein eher kurzes Schäferstündchen sollte es Levitra sein, für eine längere Liebes-Session sollte man eher Cialis kaufen.

Dennoch ist es ratsam, keines der beiden Medikamente von Vorneherein auszuschließen. Denn es kommt oft vor, dass ein Mann auf ein bestimmtes Potenzmittel nicht wie gewünscht reagiert, dann aber mit einem anderen Potenzmittel der Penis plötzlich wieder ausreichend durchblutet wird und der Mann endlich wieder Spaß am Sex haben kann. Insofern kann es sinnvoll sein, sowohl Levitra als auch Cialis eine Chance zu geben und die Wirkung genau zu beobachten und dann entsprechende Schlüsse daraus zu ziehen: Entweder man entscheidet sich für eines der beiden Medikamente oder man nimmt je nach Zweck das eine oder das andere Potenzmittel.

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